Posts mit dem Label Great Barrier Reef werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Great Barrier Reef werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 2. Juni 2010

The most amazing experience ever

Eine Sache kann ich gleich ganz klipp und klar vorne weg sagen: Wer nicht ein Mal in seinem Leben Scuba diving am Great Barrier Reef war hat definitiv was verpasst! Das war definitiv the most _______ (kann mir mal bitte jemand ein neues Wort erfinden!?) experience meines Lebens!

Auch wenn es von Anfang an so geplant war, dass ich Tauchen gehen wuerde, ging es fuer mich erst beim zweiten Stop des Tages ins tiefe Wasser - im Nachhinein wahrscheinlich auch gut so, denn sonst haette ich noch mehr Geld ausgegeben.

Nachdem es also am ersten Halt an den Agincourt Reefs, fuer mich aufgrund der hohen Zahl der introductory divers und einer begrenzten Zahl an Lehrern, lediglich in die Taucherbriller, den Schorchel und die Flossen ging, ging es am zweiten Stop dann so richtig los. Zunaechst noch voellig mutig, wurde das Gefuehl dann schon etwas mulmiger, sobald ich die Gewichte um den Bauch und die Sauerstoffflasche auf den Ruecken geschnallt bekam.


Doch wie man auf dem Bild offensichtlich sehen kann, koennen ich wenigstens noch Laecheln. Auch die Rolle ins Wasser war ueberhaupt kein Problem und zu meiner eigenen Ueberraschung auch die Sicherheitsuebungen, wie Wasser aus der Taucherbrille zu pusten und die Atemmundstuecke ein paar Mal hin und her zu wechseln waren ueberhaupt kein Problem.

Doch dann schwebte ich ploetzlich, mich an einem Seil festhaltend, im Wasser, meine Tauchlehrerbegleitung namens Greg kuemmerte sich um den Neuling neben mir, der auch grade seine Uebungen machte und ich hatte nichts mehr zu tun. Und was mache ich, wenn ich gerade nichts zu tun hab - mir Gedanken.

Allerdings ist das nicht gerade die allerbeste Idee, ebenso wie zu versuchen runterzuschlucken. Denn die Druckluft, die man da so die gesamte Zeit einatmet, ist ziemlich bloody trocken und schon mal versucht, ohne Fluessigkeit oder basically irgendwas im Mund runterzuschlucken? Kann euch sagen, das ist ein ziemlich seltsames Gefuehl und es fuehrt nicht gerade zu Wohlsein.

Folgedessen fing ich an, Panik zu bekommen... Meinem Tauchlehrer das signalisiert, er versucht mir zu signalisieren, ruhig zu atmen (die allerwichtigste Regel des Tauchens), doch wenn man einmal Panik bekommt, will man einfach wieder rauf.

Ich also aus einem Meter Tiefe wieder an die Oberflaeche. Ein bisschen gutes zureden, meine Antwort "I can't do it!" - "Let's just try it again" - "I can't, I was just thinking..." Und damit war dann mein Problem an sich schon geloest, denn Denken ist nicht die allerbeste Idee, wenn man vor hat, etwa zwoelf Meter tief in den grossen, weiten Ozean zu tauchen.

Also "You just breath and I'll do the rest, including thinking" - gesagt getan. Nach dieser Aussage Gregs stimmte ich dann zu, nochmal so ein oder zwei Meter runter zu gehen, um es zu probieren. Aus diesen kurzen ein bis zwei Metern wurden dann ein paar mehr und ich blieb fuer meinen ersten Tauchgang etwa 20 Minuten in der Tiefe und wollte am Ende eigentlich gar nicht mehr weg von dort unten, daher ging es dann beim dritten und letzten Halt auch noch ein zweites Mal fuer etwa 30 Minuten in den Ozean, um das Great Barrier Reef zu entdecken.
<>
Eins kann ich sagen: Ich habe noch nie so klares Wasser und noch nie so bunte Fische gesehen. Basically hab ich den gesamten Cast von Findet Nemo getroffen, inklusive ein paar Haien (keine Sorge, reef sharks sind ziemlich ungefaehrlich), ein paar Clownfischen und diverse andere kleine oder auch grosse kunterbunte Lebewesen.
Wie bereits gesagt, es war die mit Sicherheit unglaublichste Erfahrung meines Lebens, kann auch nicht wirklich sagen warum und vielleicht ist es fuer andere Leute anders, aber es war einfach amazing, dort nahezu schwerelos im Wasser zu schweben und all diese wundervollen Farben und Tiere zu sehen. Nachdem ich ein Mal dort tauchen war, wuerde mir nur schnorcheln definitiv nicht mehr reichen, warum zehn Meter drueber weg schwimmen, wenn ich auch mit den Fischen schwimmen kann.

Natuerlich kann man immer nur von sich selbst reden, aber ich wiederhol's gern nochmal - einfach unglaublich wundervoll!

Dienstag, 1. Juni 2010

Tropical Queensland

Genau dort bin ich mittlerweile angekommen - Tropical Queensland. Nachdem ich am vergangenen Sonntag um zwei Uhr in der frueh aufgestanden war, um den Airport Shuttle zum Flughafen Darwins zu nehmen, damit ich auch puenktlich zwei Stunden vor Abflug des International Flights nach Cairns dort zu sein. In einem weniger als halb vollen Flieger ging es dann in DIE Backpackerstadt Australiens - Cairns.
Nach einem kurzen Gastspiel in der Stadt, waehrenddessen ich meine folgenden Trips buchte, schliesslich ist hier jeder dritte Laden eine travel agency, ging es dann am Montagmorgen nach Cape Tribulation, dem letzten Ort im Nordosten des Landes, den man auf einer befestigten Strasse erreichen kann, danach ginge es dann nur noch mit Allradantrieb nach Cooktown.
Durch den aeltesten Regenwald der Welt, den Daintree Rainforest, ging es also mit einigen Stops nach Cape Tribulation - dem Kap des Truebsals, so genannt, da Australien englischer Entdecker James Cook hier auf Grund lief und erstmal nicht mehr wegkam, jedoch besser bekannt als der Ort where the reef meets the rainforest. Das Great Barrier Reef, in des es schon morgen zum Tauchen und Schnorcheln geht, ist nur gute fuenfzehn Kilometer vom Land entfernt, in frueheren Tagen war es sogar noch weniger.
Cape Tribulation selbst ist ein Ort irgendwo mitten im Regenwald, gegen das Uppen wie eine Weltstadt wirkt, dafuer aber wunderschoene Straende, wenn das Wetter schoen ist tuerkises mehr und eben das gruen des Regenwaldes hat, sowie all die Farben des Great Barrier Reef, das man bei gutem Wetter von dort aus sehen kann. Leider war das Wetter bei mir nicht so gut - ich scheine das schlechte deutsche ueberall mit hin zu nehmen - die Zeit dort aber trotzdem wunderschoen.
Ueber den Ort mit der hoechsten Dichte von Helikopterbesitzern und wahrscheinlich auch Millionaeren - Port Douglas - ging es dann heute wieder zurueck nach Cairns und wie bereits erwaehnt morgen zu Nemo & Co.
In drei Tagen zurueck nach Sydney, in sechs nach Singapur und in zehn bin ich wieder in Deutschland...

Sonntag, 2. Mai 2010

On the road [and in the air] again

Nicht langsam, aber dennoch sicher neigt sich meine Zeit in Australien dem Ende zu und da ich das land down under nicht verlassen möchte, ohne nach mehr von ihm gesehen zu haben, heißt es bald wieder Svenja on the road. An sich nicht schlecht, würde es nicht das Ende meiner Zeit in beautiful Sydney bedeuten. Eigentlich wollte ich schon alles im März geplant haben, doch nachdem mich mehr als zwei Monate einige Abschiede und ein lethargischer Zustand meinerseits davon abhielt, tatsächlich etwas zu planen, hab ich es diese Woche endlich geschafft - etwa 20 Tage bevor ich Sydney verlasse.


Die schwierigste Entscheidung war sicherlich, wo es denn eigentlich hingehen soll. Wie wahrscheinlich allgemein bekannt, handelt es sich bei Australien nicht gerade um ein kleines Land und hat somit viele wunderschöne Ecken. Um all die Orte zu besuchen, die ich gerne besuchen würde, müsste ich wahrscheinlich hellseherische Fähigkeiten in Bezug auf Lottozahlen entwickeln, doch da mir dies noch nicht gelungen ist, werden es nur ein paar dieser Orte.
Da die australische Südküste samt Melbourne, Adelaide und das an der Westküste liegende Perth bereits abgedeckt sind, geht es nun in die Mitte und in den Hohen Norden, denn auch wenn manche es mir vielleicht nicht glauben werden, aber nach mittlerweile mehr als zehn Monaten in Australien habe ich immer noch keine wirklich rote Erde gesehen und das muss schließlich geändert werden!

Also wird es am 19. Mai ab nach Alice Springs gehen. Von der einzigen Stadt im geografischen Zentrum des Landes geht es dann am darauffolgenden Tag dort hin, was für den gemeinen deutschen Touristen das richtige Australien ist - den Sehenswürdigkeiten des Red Centres.
323 bis 440 Kilometer südlich von Alice liegen der Kings Canyon im Watarrka National Park und Uluru sowie die Kata Tjutas im gleichnamigen Nationalpark. All diese Orte und noch ein paar mehr, werde ich in einer dreitägigen Tour entdecken, ehe es nach einer weiteren Übernachtung in Alice on the road geht und das, für fast 24 Stunden, denn es geht in das Top End.
Nach der 1500 Kilometer Busfahrt im Greyhound hab ich dann einen Tag Verschnaufpause in Darwin ehe es wieder auf eine dreitägige Entdeckungstour geht, dieses Mal in den Kakadu National Park und zum Litchfield National Park, habe ich einen weiteren Tag in der Hauptstadt des Northern Territory, ehe es nach einer vermutlich eher schlafarmen Nacht am Flughafen Darwins pünktlich morgens um vier [einer Zeit, in der in Darwin noch keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren] weiter nach Cairns.
Kann ich ja im Jetstarflieger schlafen, denn für In-flight Entertainment müsste ich ja sowieso extra zahlen, wiegt allerdings immer noch nicht die 120 Dollar auf, die Qantas für einen Tagflug haben möchte und falls ich doch am Flughafen einschlafen sollte, weckt mich bestimmt der drei Uhr morgens Jetstarflieger aus Bali - man könnte sich glatt fragen, ob die nächtlichen Flughafengebühren geringer sind oder was ist der Grund, dass die Billigflieger dort nur nachts fliegen?!

Nachdem meine insgesamt zehntägige Rock to Croc Adventure Tour beendet ist, geht es also nach Cairns, wo ich mich noch einige Tage aufhalten werde, um das Tropical Queensland nördlich der Stadt und natürlich das glücklicherweise wieder frachterfreie Great Barrier Reef zu entdecken.
Danach geht es dann wieder mit Jetstar - dieses Mal zur Tageszeit - zurück nach Sydney, um dort noch ein letztes Wochenende zu verbringen, ehe es am siebten Juni in den Flieger nach Singapur geht.